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Nationalparkhaus Sankt Andreasberg


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Herzlich willkommen

im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg

Bei uns können Sie was erleben!

Wir laden Sie ein zu einer Reise in die Wildnis, und das mitten in Deutschland:

  • in unserer Ausstellung im Nationalparkhaus in Sankt Andreasberg
  • in unserem Erlebniskino mit vier Filmen in HDTV-Qualität
  • auf einer unserer zahlreichen Naturerlebnisveranstaltungen
  • hier auf unserer Homepage

NABU Logo Abbildungsbeschreibung: Logo des NABU









Lassen Sie sich verzaubern von der sagenumwobenen Bergwildnis im Nationalpark Harz!



„Neobiota – von Waschbär, Springkraut und Co.“

Vortrag im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg am Dienstag, 8.11.2016 um 19.30 Uhr, ca. 1,5 Stunden

Wo kommen Nilgans, Marderhund und Wespenspinne her? Bedrohen Japanischer Knöterich, Riesenbärenklau und Spätblühende Traubenkirsche unsere Ökosysteme? Welche Bekämpfungsmaßnahmen machen Sinn, welche sind aussichtslos? Diesen und anderen Fragen wird nachgegangen, während zahlreiche „neue“ Tier- und Pflanzenarten mit eindrucksvollen Fotos vorgestellt werden.

 
Der Referent, Dipl.-Biologe Walter Wimmer, hat das Nationalparkhaus selbst von 2009 bis 2015 geleitet und ist seitdem Leiter der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Helmstedt.
 
Teilnahmegebühr: 2,- €/Person


 


Harzliches Willkommen im FledermausReich

Das FledermausReich im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg wurde am 23. August 2016 feierlich eröffnet.


Im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg brechen FledermausReiche Zeiten an. Zur offiziellen Eröffnungsveranstaltung am 23.8.2016 kamen zahlreiche geladene Gäste aus dem Kreis der Projektförderer, Politik und Träger des Hauses zusammen. Nach den Grußworten überraschte das Haus seine Gäste mit einer kleinen künstlerischen Einlage, die mit Kindergartenkindern aus Sankt Andreasberg vorbereitet war. Der harzbegeisterte Jazzpianist Jan-Heie Erchinger gab der Feier eine stimmungsvolle musikalische Untermalung.

 

Schon seit einigen Jahren bietet das vom NABU Niedersachsen getragene Nationalparkhaus Sankt Andreasberg interessierten Besuchern Vorträge, Sonderausstellungen und Führungen zu Fledermäusen an. „Die neue Dauerausstellung ‚FledermausReich‘ ist eine gelungene Investition für die Zukunft des Hauses “, sagt Hausleiter Thomas Appel erfreut.


„Der Fledermausschutz ist seit vielen Jahren eines der Hauptthemen des NABU in der Naturschutzarbeit. Wir sind stolz darauf, nun auch in Niedersachsen eine hochwertige Dauerausstellung zum Schutz dieser stark gefährdeten Tiergruppe zu präsentieren. Dank der großzügigen Unterstützung der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung als Hauptförderer sowie der Klosterkammer Hannover als Förderin wurde die lang gewünschte Erweiterung der Dauerausstellung jetzt möglich“, dankte NABU-Landesvorsitzender Dr. Holger Buschmann den Förderern im Namen aller Projektbeteiligten.

 

Nationalparkleiter Andreas Pusch hob hervor: „Die Rückkehr der Wildnis im Nationalpark Harz bietet gerade den seltenen Waldfledermäusen ein Refugium. Mit dem Fledermausschutz können wir unsere Besucher auf eine besondere Weise erreichen und begeistern!“


Dies unterstrich auch die ehemalige Vorstandsvorsitzende der Niedersächsischen BINGO-Umweltstiftung, Anne Zachow: „Fledermäuse wurden lange in ihrer Bedeutung für den ökologischen Kreislauf verkannt. Am gewandelten Verhältnis zu Fledermäusen zeigt sich gelungene Umweltbildung. Im Harzer Fledermausschutz engagieren sich Ehrenamtliche seit über 30 Jahren – dies verdient besondere Anerkennung!“

„Das Nationalparkhaus ist mit der Thematik ,Fledermaus‘ ein wichtiger außerschulischer Lernort – für Kinder aus der Harzregion und für diejenigen, die den Harz in ihren Ferien besuchen. Gerne haben wir die Neugestaltung des FledermausReichs unterstützt, um dafür zu sorgen, dass noch mehr Schulklassen und Familien von der neuen Dauerausstellung profitieren“, sagte Lina Hatscher, Pressereferentin der Klosterkammer Hannover.


Als Ehrengast des Nachmittags anwesend war der Nationalpark-Beiratsvorsitzende, Werner Grübmeyer. Dieser erinnerte an die lange Geschichte des Hauses. Dank seiner Unterstützung konnte sowohl das Nationalparkhaus aufgebaut werden, als auch das FledermausReich, als erste große Erweiterung der bestehenden Dauerausstellung nach fast 20 Jahren realisiert werden.


Zukünftig lassen sich die nachaktiven Flatterkünstler zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter im Harz erleben – im FledermausReich im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg!


Eingebettet in eine spannende Nachtinszenierung folgen wir den scheuen Nachtjägern einmal ganz aus der Nähe – ob zur Biologie, dem Nationalpark als Lebensraum oder dem außergewöhnlichen Einsatz der ehrenamtlichen Fledermausschützer in der Harzregion – auf dem Themenweg durch die Fledermaus-Jahreszeiten erfahren kleine und große Besucher wissenswertes rund um die Fledermäuse des Harzes. Ausstellungsgestalter Jens Oehmigen und NABU-Projektleiterin Wiebke Warmbold ist es gelungen, eine moderne und ökologisch durchdachte, interaktive Dauerausstellung für alle Generationen zu schaffen. „Die abwechslungsreichen Inszenierungen orientieren sich am Jahreskreislauf – so können die Besucher in einem Rundgang erleben, warum der  Harz zu den wertvollsten Lebensräumen für Fledermäuse in ganz Norddeutschland zählt“, bringen sie das Bildungs- und Gestaltungskonzept auf den Punkt. Die eigens produzierten Filmaufnahmen machen dieses Anliegen besonders lebendig.


Das FledermausReich kann also mit einigen Highlights aufwarten: Filigrane Originale sind die 100.000 Jahre alten Fledermausknochen aus der Einhornhöhle. Die Funde aus der Lichtensteinhöhle stammen aus der Bronzezeit vor 3.000 Jahren und werden hier erstmals präsentiert – auch Dank der Unterstützung der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung für das Kooperationsprojekt des Landkreises Osterode, wie der Kreisarchäologe Dr. Stefan Flindt mitteilt. Kunstvoll gestaltete Dioramen mit wertvollen Originalpräparaten, verständliche Texte, spannende Filmbeiträge, eine gewitzte Hörgeschichte, Mitmach-Stationen und Fledermauskino – hier findet jeder einen persönlichen Zugang zu den kleinen Nachtjägern.


Genau genommen können wir auch sehr gut mit Fledermäusen unter einem Dach leben oder unseren Keller mit ihnen teilen – man muss nur wissen wie! In einem original nachgestaltetem Harzer Fachwerkhäuschen gibt es Tipps für zu Hause. „Für die fledermausgerechte Gestaltung des Häuschens hat sich das Ausbildungszentrum des Dachdeckerhandwerks Sankt Andreasberg im Rahmen der Lehrlingsausbildung ins Zeug gelegt“, berichtet der technische Geschäftsführer, André Hannes. 


Sie und viele ehrenamtliche Fledermausschützer trugen neben den hauptamtlich Zuständigen tatkräftig zum Gelingen des ambitionierten Projekts bei. Der Fledermausexperte des NABU Osterode, Wolfgang Rackow, spricht aus, was die Motivation für diesen besonderen Einsatz ist: „Wir wollen den Fledermausschutz in der Harzregion stärken und unsere Begeisterung an die nächste Generation weitergeben!“


Nach der stimmigen Eröffnungsveranstaltung wurde am Samstag, dem 27.8.16 das öffentliche Eröffnungsfest gefeiert. Mit Führungen durch die neue Ausstellung, Bastelangeboten, Tombola, Speis und Trank war es für alle Fledermausfreunde und die, die es noch werden wollen, ein erlebnisreicher und FledermausReicher Nachmittag. Die Veranstaltung fand genau im passenden Rahmen statt, zum sogenannten „Batnight-Wochenende“. Ende August wurde nun bereits seit 20 Jahren mit den Europäischen Fledermausnächten auf den Fledermausschutz international aufmerksam gemacht.


Das Projekt FledermausReich des NABU Niedersachsen wird gefördert von Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung und der Klosterkammer Hannover und wird unterstützt von der Nationalparkverwaltung Harz.




Café im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg in neuem Glanz


Das kleine Café im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, das bereits seit rund dreizehn Jahren besteht, ist innerhalb des Gebäudes umgezogen. Der neue Gastraum befindet sich jetzt direkt neben dem Hauseingang an der Nordseite des Gebäudes. Im Gegensatz zum bisherigen Raum sorgen hier gleich drei Fenster für reichlich Tageslicht, im ehemaligen Café war es nur eines.


Der Naturladen, der sich bis vor kurzem hier befand, ist einige Meter weiter Richtung Ausstellung verschoben worden und befindet sich jetzt direkt neben dem Tresen. Der Raum wurde farblich neu gestaltet und ist teilweise mit Naturmotiven dekoriert worden. Alle Arbeiten erfolgten in Eigenleistung, wobei sich besonders die Praktikanten und FÖJler sehr kreativ engagiert haben.


Thomas Appel, Leiter des Hauses, ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Wir haben hier mit ganz geringem finanziellen Aufwand ein sehr schönes Ergebnis erzielt. Das gesamte Haus wird dadurch attraktiver.“ Außer etwas Farbe, neuen Tischdeckchen sowie Sitzkissen musste kaum etwas angeschafft werden.


Besondere Hingucker sind die an der Decke hängenden Fledermäuse sowie vor allem der Luchs, den Eva Schulz, die ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr im Haus verbringt, sehr naturgetreu auf den Sicherungskasten gemalt hat.


Jochen Klähn, Leiter des benachbarten Besucherbergwerkes Grube Samson, hat zur Ausstattung des Raums nicht nur vier Stühle als Sachspende beigesteuert, sondern auch vier historische Fotos. Darauf ist die Erzwäsche zu sehen, aber auch die ehemals hier vorhandenen Nebengebäude. Ein Bild zeigt die Errichtung des Gebäudes im Jahre 1891.


Durch den Bau der neuen Fledermausausstellung steht der ehemalige Seminarraum nicht mehr zur Verfügung – dafür kann jetzt aber das ehemalige Café genutzt werden. Die Art der Nutzung von drei Räumen hat sich dadurch insgesamt verschoben.


Das Nationalparkhaus ist eine Informations- und Umweltbildungseinrichtung. Dem „Café Erzwäsche“ kommt dabei nur eine dienende Funktion zu, indem es die Aufenthaltsqualität der Besucher im Haus und seiner Natur- und Umweltausstellung zu erhöhen vermag.

Die Gäste werden vom Personal auf die Cafés und sonstige Gastronomie im Ort hingewiesen. Um Konkurrenz zu vermeiden, gibt es im Café Erzwäsche keinerlei opulente Kuchen oder Torten, sondern nur einfaches Gebäck. Dazu Appel: „Die Gäste sollen bei uns vor allem ihren Informationshunger stillen, den richtigen Hunger und Durst hingegen vorrangig bei der örtlichen Gastronomie.“


Ursel Koblitz verlässt das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg nach über 17 Jahren.



Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde Ursel Koblitz kurz vor Ostern nach über siebzehnjähriger Mitarbeit im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg verabschiedet. Das Nationalparkhaus wurde im Dezember 1998 eröffnet. Bereits seit Februar 1999 arbeitete sie ohne Unterbrechung hier. Bis Ende 2008 wurde das Haus vom BUND betrieben und sie war dort Mitarbeiterin. Im Jahre 2009 wechselte die Trägerschaft zum NABU Niedersachsen und Ursel Koblitz gleichzeitig zum neuen Arbeitgeber.


Auf persönlichen Wunsch und nicht leichten Herzens verlässt sie nun das Nationalparkhaus, um in der Praxis ihres Mannes zu arbeiten, der im Ort als Hausarzt praktiziert.


Meike Hullen, Fachbereichsleiterin Informations- und Bildungsarbeit, fasste den beruflichen Werdegang von Ursel Koblitz im Nationalpark zusammen, erinnerte daran, dass sie insgesamt mit fünf Hausleitungen – drei vom BUND und zwei vom NABU – zusammen gearbeitet hat und sprach ihr den Dank der Nationalparkverwaltung für ihr engagiertes Wirken im Nationalparkhaus aus.


Inez Schierenberg, Landesgeschäftsführerin des NABU Niedersachsen, war gemeinsam mit Rita Koop, Buchhaltung NABU Niedersachsen, aus Hannover zur Verabschiedung angereist. Sie dankte Ursel Koblitz ganz herzlich für den jahrelangen außergewöhnlichen Einsatz im Namen des NABU-Landesverbandes.


Thomas Appel, Leiter des Nationalparkhauses schloss sich den Worten seiner Vorrednerinnen an und betonte, wie froh er sei, dass Ursel Koblitz weiterhin in Sankt Andreasberg wohnen bliebe und man so auf kurzem Wege gelegentlich auf ihren reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen könne.


Für die zahlreichen Glückwünsche, Blumen und Präsente der Gäste bedankte sich Ursel Koblitz mit einem leckeren kalten Buffet, Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.


Eine besondere Überraschung hatten die ehemaligen BUND-Kollegen vom Torfhaus parat: Dr. Hermann Martens spielte zu Ehren von Ursel Koblitz, die selbst passionierte Musikerin ist, ein Stück auf der Posaune und erfreute sie damit ganz besonders.


Noch erhältlich: Der Tagungsband „Die Rückkehr der Wölfe“


Die Rückkehr der Wölfe Abbildungsbeschreibung: Titelbild des Wolf-Tagungsbandes

Auf 104 Seiten präsentieren wir Ihnen alle Vorträge der Tagung sowie weitere Beiträge über den Wolf.

Neben aktueller Forschung zur Ökologie der Wölfe in Deutschland auch Historisches zum Harzwolf und vieles mehr. Eine Inhaltsübersicht können Sie sich hier herunterladen (Download: pdf-Datei, ca. 130 KB).


Für nur 4 € ist der reich bebilderte Tagungsband im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg und allen übrigen Verkaufsstellen des Nationalparks Harz erhältlich.


Wir danken allen, die uns bei Erstellung unterstützt haben - insbesondere bei der Beatrice Nolte Stiftung, der Papierflieger Offsetdruck GmbH und der Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e.V.


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